Tischlerkultur und Richard Atelier: Wer macht was?
Küchen und Einbauschränke von Tischlerkultur, Gesamtkonzepte von Richard Atelier: wer wofür zuständig ist und wann Sie sich an wen wenden.
Das Studio im Überblick · Richard Atelier · Stand 2026-11-05
Die geschilderten Situationen und Werkstatt-Beispiele sind typische, frei erzählte Fälle zur Veranschaulichung – keine Berichte über bestimmte Kundenprojekte.
Kurz gesagt: Küchen und Einbauschränke macht Tischlerkultur selbst, vom Maßnehmen bis zur Montage. Bad, Gesamtkonzepte, mehrere Räume und gewerbliche Räume macht unser Interior-Studio Richard Atelier. Treffen beide in einem Projekt zusammen, plant das Studio das Ganze, und Tischlerkultur fertigt und montiert die maßgefertigten Einbauten.
Sie suchen eine neue Küche und möchten bei der Gelegenheit auch das Bad erneuern. Bei der Recherche stoßen Sie auf zwei Namen: Tischlerkultur und Richard Atelier. Beide reden von Maßarbeit, beide führen zu derselben Person, und Sie fragen sich, wen Sie nun eigentlich anrufen sollen. Die Frage ist berechtigt, und wir beantworten sie hier so klar wie möglich. Sie erfahren, wer wofür zuständig ist, wie beide in einem gemeinsamen Projekt zusammenarbeiten und in welchem Fall Sie sich direkt an wen wenden. Am Ende sollten Sie für Ihr Vorhaben wissen, welche Nummer die richtige ist.
Die kurze Antwort: wer wofür zuständig ist
Die Aufteilung folgt der Größe und Art der Aufgabe. Tischlerkultur ist die Tischlerei und kümmert sich um das, was aus der Werkstatt kommt. Richard Atelier ist das Interior-Studio und kümmert sich um Räume und Zusammenhänge. Hinter beiden Marken steht Richard Dobrohruschka, und beide sind aufeinander abgestimmt, aber sie erfüllen im Alltag verschiedene Aufgaben.
Wenn Sie also genau wissen, dass es um ein Möbelstück nach Maß oder um Ihre Küche geht, ist der Weg zu uns der kürzere. Wenn Sie spüren, dass mehrere Dinge zusammenhängen, ist das Studio die bessere erste Adresse. Die folgende Übersicht gibt die Richtung vor. Für die Fälle dazwischen finden Sie weiter unten konkrete Beispiele.
- Tischlerkultur: Erneuerung bestehender Küchen, neue Einbauküchen, Einbauschränke nach Maß
- Richard Atelier: Badrenovierung, Gesamtkonzepte für Wohnung und Haus, Vorhaben mit mehreren Räumen
- Richard Atelier: gewerbliche Räume wie Gastronomie, Büro und Praxis
- Gemeinsam: Einbauten aus unserer Werkstatt innerhalb eines Konzepts des Studios
Was Tischlerkultur macht
Tischlerkultur ist ein Familienbetrieb. Leopold Dobrohruschka hat ihn 1935 gegründet, heute führt ihn Richard Dobrohruschka in dritter Generation. Unser Arbeitsfeld ist klar umrissen: Wir erneuern bestehende Küchen, fertigen neue Einbauküchen und bauen Einbauschränke und begehbare Ankleiden nach Maß. Wir messen selbst, wir fertigen selbst, wir montieren selbst.
Das hat einen einfachen Vorteil. Wer eine Küche möchte, braucht kein Konzept für die ganze Wohnung, sondern einen Betrieb, der Küchen versteht und die Fragen dazu beantwortet: Lohnt sich die Erneuerung, welche Arbeitsplatte passt, wie viel Stauraum geht sich aus? Dafür sind Sie bei uns direkt richtig. Auch wenn Ihr Küchenprojekt einen neuen Elektroanschluss oder einen versetzten Wasseranschluss nach sich zieht, bleibt es zunächst ein Küchenprojekt. Erst wenn sich das Vorhaben auf andere Räume ausdehnt, stellt sich die Frage nach dem Studio.
Was Richard Atelier macht
Richard Atelier beginnt eine Stufe früher und denkt weiter. Es fragt, wie Sie in den Räumen leben möchten, und entwickelt daraus ein Konzept aus Grundriss, Licht, Materialien, Einbauten und Möblierung. Der Planungsansatz heißt Human-Centered Living Design. Das Studio koordiniert außerdem die beteiligten Gewerke und nennt die Verantwortung für Budget und Termine als Teil seiner Leistung.
Dazu gehört auch das Bad. Weil dort Installation, Fliesen, Licht, Lüftung und Möblierung sehr eng ineinandergreifen, liegt die Badrenovierung beim Studio und nicht in der Tischlerei. Dasselbe gilt für Lokale, Büros und Praxen, wo neben der Gestaltung auch Abläufe, Ausstattung und Beschaffung zu planen sind. Der Einstieg ist ein kostenloses Erstgespräch von 30 Minuten am Telefon oder per Video. Gebucht wird es direkt auf richardatelier.com, wo das Studio auch sein Magazin und seine Kontaktwege zeigt.
Wie beide in einem Projekt zusammenarbeiten
In einem Gesamtkonzept sind die Rollen eindeutig. Das Studio plant und kuratiert: Konzept, Licht, Materialien, Möblierung und Koordination aller Gewerke. Tischlerkultur fertigt und montiert, was nach Maß gebaut wird, etwa Küche, Schränke, Ankleide, Verkleidungen oder einen Waschtisch. Elektro, Installation, Fliesen und Malerarbeiten übernehmen eigenständige Fachbetriebe in einem gemeinsamen Zeitplan.
Der Nutzen zeigt sich an den Übergängen. Stellen Sie sich eine Schrankwand vor, die bis zur Decke reicht und in die ein Lichtband eingelassen wird. Die Leitung muss rechtzeitig liegen, bevor gemalt wird. Der Maler muss wissen, wo der Schrank endet, und die Werkstatt muss die tatsächlichen Maße kennen und nicht bloß die aus dem Plan. Solche Abhängigkeiten sind der Grund, warum die Planung von Anfang an weiß, was in der Werkstatt möglich ist, und warum die Werkstatt früh erfährt, was geplant wird.
Sie sehen von dieser Abstimmung im besten Fall wenig. Im fertigen Raum merken Sie sie daran, dass die Fuge des Schranks zur Linie der Küche passt und die Leuchte dort sitzt, wo Sie sie brauchen. Solche Details entstehen, weil sie schon im Plan mitgedacht wurden und nicht erst bei der Montage gelöst werden mussten.
Sechs typische Vorhaben und der passende Weg
Vieles klärt sich, wenn man das eigene Vorhaben neben ein paar typische Situationen legt. Die folgenden Beispiele sind keine Einzelfälle aus dem Archiv, sondern eine Entscheidungshilfe. Sie geben eine Richtung vor und ersetzen keine Einschätzung im Gespräch.
Achten Sie vor allem auf das Wort „und“. Solange Ihr Vorhaben mit einem einzigen Gegenstand beschrieben ist, sind Sie meist bei der Tischlerei gut aufgehoben. Sobald sich ein „und“ einschleicht und die Dinge voneinander abhängen, etwa „Küche und Wand zum Wohnzimmer“ oder „Bad und Schlafzimmer“, spricht das eher für ein Konzept des Studios.
- Die Küche ist in die Jahre gekommen, das Grundgerüst aber gut: Tischlerkultur
- Eine neue Einbauküche im bestehenden Raum: Tischlerkultur
- Ein Schrank für die Dachschräge oder eine begehbare Ankleide: Tischlerkultur
- Das Bad soll vollständig erneuert werden: Richard Atelier
- Eine Altbauwohnung wird als Ganzes saniert, mit Küche und Bad: Richard Atelier, Küche und Einbauten von Tischlerkultur
- Sie eröffnen oder erneuern ein Lokal, eine Ordination oder ein Büro: Richard Atelier
Was das für Sie im Alltag ändert
Bei getrennter Vergabe sind Sie selbst die Stelle, an der alle Informationen zusammenlaufen. Das kann gut gehen, kostet aber Zeit und Nerven, und Fehler entstehen oft nicht in einem Gewerk, sondern zwischen zweien. Wenn Planung und Einbauten aufeinander abgestimmt sind, wenden Sie sich an eine durchgehende Ansprechperson und entscheiden an festgelegten Punkten, statt neben dem Beruf jeden Handwerkstermin selbst zu koordinieren.
Bei getrennter Vergabe lassen sich einzelne Leistungen allerdings leichter direkt vergleichen. Wer vom Fach ist oder gerne selbst organisiert, kann damit gut fahren. Auch das Studio stellt die eigene Arbeitsweise nicht als einzigen richtigen Weg dar. Entscheidend ist, wie viele Räume betroffen sind, wie wichtig die Einbauten sind und wie viel Zeit Sie selbst für die Abstimmung aufbringen wollen. Diese Fragen lassen sich im Erstgespräch offen besprechen, und danach wissen Sie, welches Modell zu Ihnen passt.
Wenn ein Vorhaben wächst
Es kommt vor, dass ein Projekt klein anfängt und dann größer wird. Sie besprechen mit uns Ihre Küche, und beim Maßnehmen zeigt sich, dass die halbe Wand zum Wohnzimmer die eigentliche Frage ist. Oder Sie möchten einen Schrank für das Vorzimmer und stellen fest, dass Licht, Boden und Garderobe zusammen neu gedacht gehören. Dann ist nichts falsch gelaufen. Sagen Sie es einfach, und wir nennen Ihnen den sinnvollen Weg, auch wenn er von der Tischlerei zum Studio führt.
Umgekehrt kann auch das Studio zum Schluss kommen, dass Sie gar kein umfangreiches Konzept brauchen. Bei sehr kleinen, klar abgegrenzten Vorhaben hält es sein Modell selbst für weniger nötig. Für Sie ist nur wichtig, dass Sie mit dem ersten Anruf nichts entscheiden müssen, was sich später nicht mehr ändern lässt. Beginnen Sie dort, wo es sich richtig anfühlt. Hilfreich ist nur, früh zu erwähnen, was sonst noch im Raum steht, auch wenn es erst in einigen Jahren ansteht, damit die Einbauten von heute den Plänen von morgen nicht im Weg stehen.
Was „aus einer Hand“ hier heißt und was nicht
Der Ausdruck wird gern weiter ausgelegt, als er gemeint ist. „Aus einer Hand“ heißt bei Richard Atelier, dass Entwurf, Detailplanung, Koordination und die maßgefertigten Einbauten aufeinander abgestimmt sind. Es heißt nicht, dass eine Firma jedes Gewerk selbst ausführt, denn Elektro, Installation, Fliesen und Malerarbeiten liegen bei eigenständigen Fachbetrieben.
Das Modell ist auch nicht dasselbe wie ein Generalunternehmer, der in erster Linie Bauleistungen zusammenfasst. Hier geht die Planung voran, und die Ausführung orientiert sich an ihr. Welche Vertragsform zu Ihrem Projekt passt und mit wem Sie welche Vereinbarung treffen, wird für jedes Vorhaben eigens geklärt. Fragen Sie danach ruhig früh. Eine klare Antwort darauf schafft genauso viel Ruhe wie ein guter Plan, und sie gehört an den Anfang eines Projekts, also vor die erste Entscheidung für einen Fliesenton.
Betrifft Ihr Vorhaben mehr als die Küche? Dann ist Richard Atelier der richtige Weg. Im kostenlosen Erstgespräch von 30 Minuten klären Sie, was geplant werden sollte und wer welchen Teil übernimmt. Kostenlos anfragen
Das Wichtigste in Kürze
- Tischlerkultur macht Küchen und Einbauschränke selbst: messen, fertigen, montieren.
- Richard Atelier macht Bad, Gesamtkonzepte, Vorhaben mit mehreren Räumen und gewerbliche Räume.
- Im gemeinsamen Projekt plant das Studio das Ganze, und Tischlerkultur fertigt und montiert die Einbauten.
- Elektro, Installation, Fliesen und Malerarbeiten liegen bei eigenständigen Fachbetrieben in einem gemeinsamen Zeitplan.
- Wächst Ihr Vorhaben, ändert sich auch der passende Weg. Sagen Sie es einfach, sobald Sie es merken.
Häufige Fragen
Sind Tischlerkultur und Richard Atelier dasselbe?
Nein, es sind zwei Marken mit unterschiedlichen Aufgaben. Hinter beiden steht Richard Dobrohruschka. Tischlerkultur ist die Tischlerei, Richard Atelier das Interior-Studio.
An wen wende ich mich, wenn ich eine neue Küche möchte?
An Tischlerkultur. Wir planen, fertigen und montieren Einbauküchen und erneuern bestehende Küchen. Soll die Küche Teil eines größeren Umbaus werden, ist das Studio die bessere erste Adresse.
Wer ist für meine Badrenovierung zuständig?
Richard Atelier, auch wenn nur das Bad erneuert wird. Das Studio plant Konzept, Material, Sanitär und Fliesen und koordiniert die beteiligten Gewerke.
Kann ich Küche und Bad zusammen planen lassen?
Ja. Dann läuft das Vorhaben über Richard Atelier, und die Küche sowie andere Einbauten nach Maß fertigt und montiert Tischlerkultur.
Führt Richard Atelier alle Arbeiten selbst aus?
Nein. Das Studio plant und koordiniert, Tischlerkultur baut die maßgefertigten Einbauten, und eigenständige Fachbetriebe übernehmen etwa Elektro, Installation, Fliesen und Malerarbeiten.
Was passiert, wenn ich beim falschen Ansprechpartner lande?
Nichts Schlimmes. Erzählen Sie, worum es geht, dann erfahren Sie, welcher Weg sinnvoll ist. Das gilt sowohl für das Gespräch bei uns als auch für das Erstgespräch beim Studio.
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